Jede vierte Person in Deutschland ist einsam.
Es ist Zeit, daran etwas zu ändern.

#jetzt hoffnungschenken

Über die Aktion

Über die Aktion

Es sind erschreckende Zahlen: Einer Studie der EU-Kommission zufolge hat sich das Einsamkeitsgefühl der Menschen während der Corona-Pandemie europaweit verstärkt. Gaben 2016 rund zwölf Prozent der EU-Bürger und neun Prozent der Deutschen an, sich mehr als die Hälfte der Zeit einsam zu fühlen, stieg die Zahl 2020 auf 25 Prozent! Heißt: Jede vierte Person in Deutschland einsam. Es ist Zeit, daran etwas zu ändern.

Lassen Sie uns das in dieser Advents- und Weihnachtszeit gemeinsam tun – indem wir unserem Gegenüber ein Lächeln, ein freundliches Wort, ein offenes Ohr, etwas Zeit oder – ganz einfach – Hoffnung schenken. Das Katholische Medienhaus will gemeinsam mit Bistümern, Hilfswerken, Verbänden und Orden einen Teil dazu beitragen. Wie? Mit unserer Aktion #jetzthoffnungschenken. Hier finden Sie Tipps zum Umgang mit Einsamkeit und Geschichten, die Hoffnung schenken.

Eine Weihnachtsgeschichte gegen Einsamkeit

Weitererzählen und #jetzthoffnungschenken

Nacht. Es regnet. Das kleine weiße Auto des Pflegenotdienstes parkt halb auf dem Gehweg. Die Warnblinkanlage strahlt ab und an ihr warmes Licht in die kalte Dunkelheit.

Es ist eine besondere Nacht: Heiligabend. An diesem Abend hat eine junge Frau vom Pflegenotdienst Rufbereitschaft. Gerade wurde sie zu einem Wohnhaus gerufen und eilt die Treppe des Hauses hinauf...

  • In der Wohnung erwartet sie eine ältere Dame, die es allein nicht schafft, ihren gelben, selbstgebastelten Weihnachtsstern ans Fenster zu kleben. Die junge Frau ist erleichtert, dass der Dame sonst nichts fehlt. Sie hilft gerne. Die junge Frau nimmt den Papierstern und klebt ihn vorsichtig an das Fenster. Kurz darauf verabschiedet sie sich wieder.

    Noch nicht beim Auto angekommen, klingelt erneut das Mobiltelefon des Pflegenotdienstes. Wieder ist es die alte Dame. Die junge Frau macht an der letzten Treppenstufe kehrt und geht erneut hoch zur Wohnung.

    Auch dieses Mal ist es nichts Dramatisches – zum Glück. Die kleine alte Dame hat lediglich Schwierigkeiten ihre Dose mit der Weihnachtsdekoration zu öffnen. Erneut hilft die junge Frau des Pflegenotdiensts. Mit einem kräftigen Ruck ist die Dose offen und die junge Frau erhält zum Dank eine liebevolle Umarmung. Beim Verabschieden hat die Frau vom Notdienst den Eindruck, die alte Dame will sie am liebsten gar nicht gehen lassen.

    Schlussendlich fährt die junge Frau nach Hause. Ihre Schritte hallen durch das einsame Treppenhaus, als sie die vielen Stufen rauf zu ihrer Wohnung erklimmt. In der Wohnung angekommen, legt sie ihre Schlüssel in das dafür vorgesehene Porzellanschälchen, zieht ihre Jacke aus und setzt sich mit einer Tasse Tee auf ihre Couch. Neben dem Porzellanschälchen blinkt eine Null im kleinen Display des Anrufbeantworters, den die junge Frau aus Gewohnheit abgefragt hat. „Du hast keine neuen Nachrichten”, informiert die mechanische Frauenstimme des Anrufbeantworters. Trostlos flackert ein kleiner, etwas kahler Mini-Weihnachtsbaum auf der Fensterbank und taucht das kleine Wohnzimmer in schales Licht. Die junge Frau ist ganz allein.

    Plötzlich durchbricht das Klingeln des Notruf-Telefons die beklemmende Stille. Pflichtbewusst kontrolliert die junge Frau in Rufbereitschaft das Display des Mobiltelefons. Es ist wieder die alte Dame. Irritiert, aber auch etwas genervt macht sich die junge Frau auf den Weg. Am Haus der alten Dame angekommen, stapft sie die Treppe hoch und steht kurze Zeit später im Esszimmer. Die junge Frau verbirgt ihre Stimmung kaum. Sie steht mit verschränkten Armen da und wartet darauf zu sehen, was jetzt schon wieder das Problem ist.

    Doch dann wandelt sich ihr Blick. Ihre Augen öffnen sich weit. Den Tränen nahe beginnt sie zu strahlen, als sie nach und nach begreift, warum die alte Dame sie erneut gerufen hat. Es ist ein ganz besonderer Anblick, voller Wärme und Geborgenheit, der sich ihr im Esszimmer offenbart. Die ältere, kleine Dame steht neben einem reich gedeckten Tisch und heißt die junge Frau mit einem leicht verschmitzten Lächeln Willkommen. Mit einer kleinen einladenden Bewegung der Hand zeigt die alte Dame auf den zweiten Stuhl am Esstisch. Die junge Frau nimmt dankbar an und gemeinsam feiern die beiden diesen besonderen Abend.

    In der Zwischenzeit hat es angefangen zu schneien. Der unerbittliche Regen ist nun sanften Flocken gewichen. Und die stille Nacht wirkt viel freundlicher in diesem weißen Schneekleid. Von außen sehen wir durch das Fenster in das warme Esszimmer, wo die alte Dame und die junge Frau am Tisch sitzen und sich unterhalten. Keiner ist allein. Ein warm erleuchtetes Fenster in der Nacht, eine kleine Geste, die Hoffnung schenkt. Jede vierte Person in Deutschland ist einsam. Es ist Zeit, daran etwas zu ändern. #jetzthoffnungschenken

Adventskalender 2021

#jetzthoffnungschenken, jeden Tag im Advent

Unser Adventskalender bietet täglich einen Impuls,
wie jeder Einzelne mitunter auch mit kleinen Gesten #jetzthoffnungschenken kann.

Zum Lesen, Nachdenken und weiterempfehlen

Inspirieren lassen und #jetzthoffnungschenken

Ein Gefängnisseelsorger berichtet, wie man mit Einsamkeit hinter Gittern umgeht. In Großbritannien hat man für das Thema sogar ein eigenes Ministerium. Und in Südafrika besuchen die Mitarbeiter von "Stella Maris" Seefahrer, die lange von ihrer Familie getrennt sind. Auch in den Artikeln zur Aktion #jetzthoffnungschenken steht das Thema Einsamkeit im Fokus. Gleichzeitig haben die Redakteurinnen und Redakteure der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA) und des Portals katholisch.de aber auch nützliche Tipps und hoffnungsvolle Geschichten zusammengetragen.

Internetseelsorge

#jetzthoffnungschenken - konkret

Wenn Sie Fragen zu ihrem Leben und Glauben haben, über Schwierigkeiten und Probleme mit jemandem in Kontakt kommen möchten, können Sie sich hier direkt an Seelsorgerinnen und Seelsorger aus mehreren deutschen Bistümern wenden. Beteiligt sind das Erzbistum Freiburg und die Bistümer Aachen, Mainz, Würzburg, Speyer, Erfurt und Osnabrück.

www.internetseelsorge.de

F.A.Q.

  • Ganz einfach! Da es sich bei dem Film um ein öffentliches YouTube-Video handelt, können die Standard-Funktionaliäten von YouTube für das Einbetten des Films genutzt werden. Hierzu hat YouTube/Google eine ganz gute Hilfe-Seite zusammengestellt (hier: Videos und Playlists einbettenwichtig zu beachten ist auch die Aktivierung des erweiterten Datenschutzmodus!)

    Noch einfacher geht es jedoch mit diesem Code, den wir bereits responsiv* optimiert haben! Quellcode im grauen Kasten markieren und per Copy & Paste an die gewünschte Stelle im Quellcode/Template des eigenen Webauftritts einfügen.

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      <iframe style="position: absolute; width: 100%; height: 100%; left: 0; top: 0;" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Qzkn5zRi6LQ" allow="fullscreen" width="100%" height="100%" frameborder="0">,</iframe>
    </div>
    

    *) Responsive Webdesign bedeutet, dass sich Elemente flexibel an die Gegebenheiten des Gerätes anpassen, von dem aus eine Website besucht wird. Hierbei werden alle Elemente dynamisch entsprechend der Bildschirmauflösung und den Eingabemöglichkeiten des Endgerätes angepasst.

  • Genau so einfach, wie das Einbetten des Films (s.o.)! Auch hierfür stellen wir einen bereits responsiv* optimierten Code für das Einbinden in externe Webseiten bereit. Einfach den Quellcode im grauen Kasten markieren und per Copy & Paste an die gewünschte Stelle im Quellcode/Template des eigenen Webauftritts einfügen.

    <div style="position: relative; width: 100%; height: 0; padding-bottom: 75%;">
      <iframe style="position: absolute; width: 100%; height: 100%; left: 0; top: 0;" src="https://jetzthoffnungschenken.katholisch.de/adventskalender2021.html" allow="fullscreen" width="100%" height="100%" frameborder="0">,</iframe>
    </div>
    

    Wichtig zu wissen: Der Adventskalender hat ein Seitenverhältnis von 4:3 und passt sich flexibel jeder Breite an. Bei einer Darstellung kleiner als 768 Pixel (in Info-/Neben-Spalten oder auf mobilen Endgeräten) werden daher nicht mehr alle 24 Türchen angezeit, sondern nur das aktuelle Türchen des jeweiligen Tages. Per Klick auf das Türchen erreicht man jedoch stets auch den Slider mit allen Bildern der bis dahin bereits geöffneten Türchen. Über die Vor- und Zurück-Pfeile des Sliders kann man so dann auch durch den gesamten Adventskalender klicken.

    *) Responsive Webdesign bedeutet, dass sich Elemente flexibel an die Gegebenheiten des Gerätes anpassen, von dem aus eine Website besucht wird. Hierbei werden alle Elemente dynamisch entsprechend der Bildschirmauflösung und den Eingabemöglichkeiten des Endgerätes angepasst.

  • Der Film ist öffentlich auf YouTube zu finden, demnach laden wir jeden herzlich dazu ein, sich dort in der Kommentarspalte aktiv in den Austausch zu begeben und die Diskussion rund um das Theme Einsamkeit mitzugestalten.

    Darüber hinaus ist auch der Insta-Kanal von katholisch.de während des gesamten Aktionszeitraums eine Anlaufstelle für Impulse und Anregungen. Mach mit!

    #jetzthoffnungschenken-Inhalte werden jedoch auch auf den katholisch.de-Kanälen der SocialMedia-Plattformen Facebook und Twitter zu finden sein. Wie weit auch dort der allgemeine Diskurs zum Thema Einsamkeit abgebildet wird, liegt am Engagement der einzelnen Personen. Also mach mit! Auf jeden Fall kann man sich dort über die Kommentarfunktion unter den einzelnen Facebook-Postings oder via Retweets zu einzelnen Tweets austauschen und mitunter in auf einzene Artikeln fokussierte Diskussionen einsteigen.

  • An uns, am einfachsten per E-Mail an: jetzthoffnungschenken@katholisch.de

    Hinweise — am besten inkl. Links — zu tollen Projekten, interessanten Geschichten und ganz besondere Menschen, die zeigen, wie jeder einzelne von uns zum "Hoffnungsschenker" gegen Einsamkeit werden kann, nehmen wir jedoch auch gerne an allen katholisch.de-Kontaktpunkten auf folgenden den SocialMedia-Plattformen entgegen: