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Videoplattformen der katholischen Kirche

Mehr als 3.500 Videos...

Das Videoportal von katholisch.de gehört zu den weltweit größten kirchlichen Filmplattformen im Internet. Entsprechend fiel die erste Resonanz aus. Die FRANKFURTER RUNDSCHAU schrieb zur Premiere: „Im Internet sind Katholiken moderner als der Rest der Welt...“. Und auch die Tageszeitung DIE WELT bemerkte: „Die katholische Kirche, mancher wird es kaum glauben wollen, sendet Videos übers Internet. Sie bedient sich dabei der derzeit modernsten, allgemein verfügbaren Technik…“

Neben rund 3.000 Programmstunden stehen dem interessierten Nutzer inzwischen über 8.000 Fotos, 4.000 Einzelseiten mit Text und Service sowie eigener Suchmaschine zur Verfügung. Gehostet werden die Web- und Mediaserver von katholisch.de bei NetCologne in Köln.

Sortiert nach Klicks und Bewertungen

Die Videobeiträge, die man auf dem Videoportal von katholisch.de sehen kann, sind speziell für das Internet aufbereitete Versionen des offiziellen Kirchenprogramms, das von der katholischen Kirche in Zusammenarbeit mit den privaten Fernsehsendern RTL, Sat 1 und ProSieben entwickelt wurde. Die Idee hinter dem technisch aufwendigen Angebot: Statt auf Wiederholungen im Fernsehprogramm zu warten, kann man die Kirchenfilme jederzeit online abrufen. Nach dem Baukastenprinzip lassen sich auf diese Weise sogar verschiedene Kurzfilme als persönliches Fernsehprogramm zusammenstellen.

Schon direkt nach dem Start Anfang 2001 zählte die zunächst unter der Domain "kirchen-tv.net" veröffentlichte Streamingplattform zwischen 1.000 und 2.000 Filmaufrufe täglich. Ab 2004 wurden die Videos in das Kirchenportal katholisch.de stufenweise integriert. Nach dem Tod von Papst Johannes Paul II im April 2005 konnten dann Spitzenwerte von über 9.000 Filmaufrufe täglich erreicht werden.

"Wir wollen die audiovisuellen Möglichkeiten des Internets für die Kirche nutzen", erklärt APG-Geschäftsführer Fischer. Im Visier ist die breite Masse der Surfer: "Mit dem neuen Medium wollen wir junge Menschen erreichen", betont er, "die sich völlig unabhängig von festgelegten Sendezeiten bei uns über Gott und die Welt informieren können."

Die neue Web-TV-Welt von katholisch.de

Der entscheidende Vorteil von web-tv.katholisch.de gegenüber sowohl kirchlichen Webauftritten als auch weltlichen Web-Video-Anbietern ist die immense Fülle an Inhalten auf den Seiten von katholisch.de: Um die 30.000 Einzelmeldungen werden aktuell und im Archiv angeboten. Hinzu kommen zahlreiche Reportagen und Dossiers, die alle kirchlichen Themenfelder abdecken. Mittlerweile stehen rund 3.500 Videos in einem stetig wachsenden Pool an Filmen aus der bundesweiten kirchlichen Fernseharbeit (kirche.tv), der eigenen katholisch.de-Produktion und sonstigen Quellen zur Verfügung. Die Vernetzung des Contents und seine zentrale Aufbereitung sind die hervorstechenden Merkmale der Web-TV-Konzeption von katholisch.de. Deshalb sind alle Überlegungen zum Videoportal immer auch als Teile eines größeren katholisch.de-Konzepts zusehen.

Highlights der Neukonzeption: Ein modernes Design, das durch Look und Feel die Nähe zu den Hauptportalseiten von katholisch.de widerspiegelt; eine noch nicht da gewesene Vernetzung von Videos mit vorhandenem Content; eine optimale Erreichbarkeit über "weltliche" Suchmaschinen, wie Google & Co.; eine konkurrenzfähige Videoplattform, die nicht nur innerkirchlich sondern auch weltlich neue Maßstäbe setzt und somit zukunftsweisend am Puls der Zeit steht.

Web-TV steht nicht in Konkurrenz zum klassischen Fernsehen. Das Internet verfügt über ein reiches Repertoire an eigenen Methoden und Mechanismen, die es klar vom klassischen Fernsehen abgrenzen. Im Grunde sind beide Medienformen nicht miteinander vergleichbar. Die Videoplattform web-tv.katholisch.de bietet folgende neue Möglichkeiten:

Und die künftigen Perspektiven des Web-TV bestehen im Zeitalter des Web 2.0 vor allen in den erweiterten Möglichkeiten des Custom-TV:

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Der Surfer kann diese auf sechs verschiedenen Kanälen, neudeutsch "Channels", herunterladen. Genauso wie bei Youtube genügt dann lediglich ein Browser-Plugin, der Flash-Player. Je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung - besonders komfortabel geht's mit einer DSL-Verbindung - dauert es nur Bruchteile einer Sekunde, bis der gewünschte Film im Mediaplayer zu laufen beginnt.

Auf der Multimediaplattform finden sich Kurzporträts von Prominenten, wie etwa von Xavier Naidoo. Meditationsspots und Bibelclips bietet eine andere Rubrik. Hans Meiser präsentiert die Internet-Fassung seines Seelsorge-Programms "Schluss mit Lustig". In einem weiteren Channel können die Surfer die Talksendungen des Frankfurter Kapuzinerbruder Bruder Paulus mitverfolgen. Nicht fehlen darf auch der offizielle Film über den Kölner Dom, der anhand detailgerechter Modelle und mit Hilfe neuartiger Aufnahmeverfahren die Chronik der Kathedrale als bau-, kirchen- und sozialgeschichtliches Denkmal vorstellt.

Seit 2007 finanziert und hostet die APG auch das Portal der kirchlichen Senderbeauftragten kirche.tv. Damit wurde die Technik zentralisiert und die Reichweite der Filme erhöht.

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Hintergrund: Web-TV